Dieses Foto stammt von der atemberaubenden Insel Menorca – einer der Balearen. Für diese Aufnahme war absolute Konzentration gefragt, und ich musste bis 30 zählen … etwa eine Stunde lang!
Das Interessante daran ist, dass ich mich noch nie zuvor an Sternspuren versucht habe! Ich habe diese Art von Fotografie schon mal gesehen, aber irgendwie haben solche Aufnahmen in Berlin und in anderen Städten, die ich bereist habe, bei mir einfach nicht funktioniert – und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Die Skyline über diesen Städten ist durch künstliches Licht „verschmutzt“. Wenn du also beim Fotografieren Top-Ergebnisse erzielen willst, solltest du das am besten hauptsächlich in abgelegenen Gegenden tun.
Es war eine tolle Gelegenheit für mich, am PhotoPills Photography Camp teilzunehmen, das auf der Insel stattfand und uns jede Menge Orte bot, die perfekt für die Nachthimmelfotografie waren. Aber das Leben läuft nie so einfach, wie man es plant. Mein erster Versuch, Sternenfotos zu machen, war eine echte Herausforderung für mich.
Warum? Um ein Foto von Sternspuren am Himmel zu machen, musst du etwa eine Stunde lang an einer Stelle stehen bleiben und deine Kamera in regelmäßigen Zeitabständen Fotos aufnehmen lassen. Es ist sehr wichtig, dass die Zeitabstände zwischen den Fotos gleich sind – also 30 Sekunden. Wenn du das nicht beachtest, siehst du auf den Fotos Punkte statt feiner geschwungener Linien.
Das Problem in meinem Fall war allerdings, dass meine Kamera an diesem Abend einfach nicht mitspielen wollte und nicht wie üblich alle 30 Sekunden automatisch ein Foto machte. Also musste ich eine Stunde lang jedes Mal bis 30 zählen, um dieses Foto zu schießen – und da war kein Spielraum für Fehler!








