Moby Dick am Tegeler Hafen | Berlin, Deutschland

Moby Dick am Tegeler Hafen ist ein weiteres Stück Geschichte aus meiner Kindheit. In der Nähe des Tegeler Sees aufgewachsen zu sein, war ziemlich cool. Ich habe es immer geliebt, am Wasser zu sein und träumte davon, mit Blick auf den See zu wohnen.

Meine Großeltern nahmen mich jeden Sommer mit zu einer Fahrt auf einem dieser Boote. Ziemlich oft nahmen wir das Moby-Dick-Boot, das die Form eines Wals hatte – ich meine, wie cool ist das denn, oder?

Wir begannen unsere Reise am Tegeler See im Norden Berlins und fuhren den ganzen Weg nach Süden bis zum Wannsee oder sogar nach Potsdam. Und dann wieder zurück. Das konnte bis zu 10 Stunden dauern, wenn ich mich recht erinnere.

Später habe ich mich gefreut, mit Daria einen kürzeren Ausflug mit dem Schiff zu machen. Wir fuhren vom Tegeler See zum Regierungsviertel im Zentrum Berlins. Erst da habe ich gemerkt: Verdammt, Berlin ist wirklich, WIRKLICH eine grüne Stadt. Man fährt zwei Stunden lang vom Tegeler See ins Zentrum, und um einen herum sieht man nur Bäume. Das ist keine typische Sightseeing-Tour, wie man sie macht, wenn man die Stadt verlässt.

Als ich nach Portugal zog, hörte ich Gerüchte, dass man Moby Dick von Tegel weg verlegen wolle. Als ich also im letzten Herbst wieder in Berlin war, war ich überrascht, dass ich diese Kindheitserinnerung noch einmal aufgreifen konnte. Zum Glück hatten wir so schönes Herbstwetter, dass ich diese Aufnahme machen konnte. Wer weiß, vielleicht war es die letzte Chance, Moby Dick zu erwischen, solange es noch am Tegeler Hafen anlegt.

Nico Trinkhaus

Nico Trinkhaus

Nico Trinkhaus is the mind-blind photographer, using cameras to create visions and memories that otherwise would be lost to him.

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