Bahnhof Friedrichstraße | Berlin, Deutschland

Wenn Sie jemals in Berlin waren, haben Sie sicherlich den Bahnhof Friedrichstraße gesehen.

Bahnhof Friedrichstraße Er ist einer der lebendigsten Orte im Berliner Bezirk Mitte (man kann den Namen mit “Mitte” übersetzen). Der Bahnhof Friedrichstraße wurde bereits 1882 erbaut und seine Geschichte wurde durch den Ersten und Zweiten Weltkrieg geprägt. Für mich ist die Geschichte dieses Bahnhofs aber wohl die herzzerreißendste.

Der Bahnhof Friedrichstraße während des Kalten Krieges

Während des Kalten Krieges, bereits 1946, bildete die Sowjetarmee eine Grenze am Bahnhof Friedrichstraße, um die Flucht von Ost-Berlin in den Westen zu verhindern. Dennoch gelang es mehr als 3,5 Millionen Deutschen, diese Sperre zu überwinden und die Friedrichstraße als Beginn des Weges in die Freiheit zu nutzen. Diese Zahl entsprach mehr als 20 % der damaligen Bevölkerung Ostdeutschlands. Diese Grenze wurde 1961 mit dem Bau der Berliner Mauer verstärkt.

Bis heute erinnere ich mich an die Geschichten von Nicos Großmutter über “Geisterbahnhöfe”. Die U-Bahn-Linie U6, die den Bahnhof Friedrichstraße kreuzte, diente West-Berlin. Allerdings befand sich ein Teil der U6-Linie auf der Ostseite. Auch zu Zeiten des Eisernen Vorhangs hielten die Züge der U6 nicht an diesen Bahnhöfen, und die Fahrgäste sahen nur bewaffnete Soldaten, die die Teilung des Landes bewachten.

Lisandra Correia

Lisandra Correia

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Nico Trinkhaus
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